Ausstellungen

Aktuell

2012

Gerhard Fröml

J. und K. Albert

Mauro Staccioli

Oliver Czarnetta

2011

Reinhard Roy

Sabine Brand Scheffel

Michael Klenk

Jupp Linssen

 

Vergangene Jahre

Das Damianstor, Kunstverein Bruchsal e.V.

ANSCHRIFT: Kunstverein Das Damianstor Bruchsal e.V. 76646 Bruchsal Schönbornstraße 11, Postfach 1866, 76608 Bruchsal

Vereinsregister beim Amtsgericht Bruchsal unter VR0367 - Steuernummer 30073/17129

 

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Jahresgaben

 Räumlichkeiten


INFO: Der Kunstverein Das Damianstor Bruchsal e.V. besteht seit 1975. Er zeigt jährlich in vier Wechselaustellungen zeitgenössische bildende Kunst.

Ausstellungsprogramm 2012:

 

18.03. - 15.04 Gerhard Frömel – Wandobjekte und Installationen

Schräge Verbindung, 2010, 2-teilig, Aluminium Acryllack, 46,5x82,5x7cm, in zwei Ansichten

Die Eröffnungsrede von Martina Wehlte zu dieser Ausstellung kann hier eingesehen werden.


!!!! AKTUELL !!!!

20.05. - 17.06 Jutta und Klaus J. Albert – Stahl und Keramik

Jutta Albert, Kugel Objekt, 2007, Durchmesser 13,5cm

Klaus J. Albert, Kleine Faltung, 1995, 25x21x23cm


09.09. - 07.10 Mauro Staccioli – Zeichnungen und Modelle

photo E. Cattanea


11.11. - 09.12 Oliver Czarnetta – Haus im Haus – Objekte aus Beton 


Ausstellungsprogramm 2011:

 

13.03 - 10.04 Reinhard Roy - Bilder und Skulpturen

Reinhard Roy bezeichnet den Punktraster als das charakteristische Ausdrucksmittel seiner künstlerischen Arbeit. Sein Werk ist ein Beispiel dafür, wie schnell man sich von der Realität der Bilder und Plastiken entfernt, wenn man nach Einflüssen historischer Vorbilder oder nach Ähnlichkeiten mit zeitgenössischen Arbeiten sucht. Roy hat für sich den Raster entdeckt. Dieser Fund bedeutete für ihn zugleich die Entdeckng eines neuen künstlerischen Konzepts, das nicht nur für einige Versuche, sondern für alle künftigen Arbeiten verbindlich sein sollte. Es war nicht so, dass er den Raster als Ersatz für monochrome Flächen oder als Möglichkeit von Modifikationen konkreter Bilder verwenden wollte. Vielmehr gab ihm der Raster gewisse Möglichkeiten, aber auch Grenzen vor, mit denen er sich auseinandersetzen musste. Der Widerstand, den ihm der reduzierte formale Bestand entgegenbrachte, bot ihm auch überraschende Chancen. Er teilt mit allen, die sich in der Kunst bewusst nur auf einige wenige wichtige Elemente beschränken, die Schwierigkeit, sich in der Variabilität frei zu bewegen.

 Das ergibt eine neue Bewertung scheinbar geringer Unterschiede. Unscheinbares kann das Bild in seiner Gesamtheit verändern.  Was in den Arbeiten Reinhard Roys zu sehen ist, kommt nicht von außen, sondern wird vom Raster bestimmt Dieser verweist nicht auf irgendwelche Inhalte außerhalb des Bildes. Er hat keine vermittelnde Funktion, sondern präsentiert sich selbst als künstlerische Substanz. Abzusehen ist auch nicht von den technischen Voraussetzungen. Sie sind konstitutiv für das Bild, vor allem was die Möglichkeiten der Veränderungen betrifft.

Heinz Gappmayr, Innsbruck August 2007


 

22.05 - 19.06 Sabine Brand Scheffel - Bilder und Aquarelle

Obwohl Natur einen Hauptgegenstand der Kunst Sabine Brand Scheffels ausmacht, reagiert ihre Malerei stets auf Konkretes, auf verschiedenste spezifisch ausgeprägte Formen von Natur. Wir sehen lanzettförmige Blätter und Halme, Insektenflügel, Samenkapseln, Wasserflächen, Tropfen, Nebel. Gebüsch und Geäst, Blüten, Sonnenstrahlen - freilich alles im Diffusen, in Bewegung und Struktur angedeutet. Sabine Brand Scheffel reagiert auf das Konkrete abstrahierend, weil nicht das Detail, der Einzelfall die äußere Erscheinung, sondern Eindrücke, Atmosphären und spannungsvolle Beziehungen das sind, was sie im Bild neu gesehen sinnlich erfahrbar zu machen sucht. Die Methoden dieses Abstraktionsprozesses sind malerische, initial bestimmt von der Technik des Aquarells, die einerseits formale Konsequenzen auch für ihren Umgang mit anderen Malmitteln wie Acrylfarbe, Tusche, Lack und Pigmenten zeitigt und andererseits auch mitprägt, welche Ausdrucksabsichten die Künstlerin schließlich im Werk gültig werden lässt. Die gewählte Technik ist Teil eines organischen Prozesses, in dem das Bild aus einer Synthese von tatsächlich gegebenem visuellem Anlass, Methode, Bildvorstellung und den Glücksfällen und Überraschungen des Arbeitsvorgangs zusammenfließt.

Claudia Voigt, Karlsruhe, 2009


 

10.07, Sonntag, Sondertermin zum Schlossfest: Kunst und Wein

11.00 Performance: Models zeigen Drahtkleider der Künstlerin

         Angelika Summa

11.30 Weinprobe: Feine Weine aus dem Weingut Gravino Kürnbach

         Unkostenbeitrag 5 € p.P.

14.00 Performance: Models zeigen Drahtkleider der Künstlerin

         Angelika Summa

14.30 Weinprobe: Feine Weine aus dem Weingut Gravino Kürnbach

         Unkostenbeitrag 5 € p.P.

16.00 Auftritt "Junge Gitarristen": Das Preisträger-Jugendensemble

         spielt italienische Barockmusik, Flamenco und Salsa

16.30 Weinprobe: Feine Weine aus dem Weingut Gravino Kürnbach

         Unkostenbeitrag 5 € p. P.


 

18.09 - 16.10 Michael Klenk - Malerei

In der Geste setzt Michael Klenk nicht, sondern er geleitet das Gemeinte, das Empfundene ins Bild und lässt es dort den ihm angemessenen Ort, d.h. den Ausdruck finden. Dieser Ausdruck ist bei Klenk immer ungebunden. Deutlich wird dies etwa an den Zahlen in seinen Gemälden: Sie sind völlig frei, unbelastet von Mathematik oder Mystik. Nie sind sie Träger von Bedeutung, höchstens von Andeutung. Eine Acht kann für ihn „in sich ruhend" oder „einfach nur harmlos" sein, eine Eins „demütig" oder auch „stark", die Drei „offensiv" und so weiter. Chiffren und Spuren können bei ihm menschliche Eigenschaften haben. Zahl heißt in Englisch „figure", das sich deutsch wieder in Figur, in Mensch übersetzen ließe. Klenks  Zeichen und Zahlen sind jedoch niemals auf diese oder eine andere Bedeutungsebene festgelegt. Sie sind nie abgeschlossen und schließen nie ab. Sie bleiben offen und frei. Sie fordern heraus, nie ist man vor ihnen sicher. Sie suchen nicht den Widerhall im Bekannten, sie bilden ihre eigenen Resonanzdomäne.

Tobias Wall, 2009


 

13.11 - 11.12 Jupp Linssen - Malerei

Jupp Linssens Bilder dienen zuallererst der Verortung des Künstlers selbst. Sie beschreiben seinen Umgang mit dem Leben, offenbaren seine Erwartungen, sein Sehnen und Fühlen und sein Werben um Aufmerksamkeit, Liebe, Anerkennung. Alles spielt eine Rolle. Die Geschichte, der Augenblick, das Zukünftige.

Für Jupp Linssen sind Bilder keine Abbilder von etwas. Nur bedingt zeigen sie Dinge - dies vermeint eher der Betrachter; er glaubt hier einen Nachen auf dunklem Wasser, dort ein schiefes Dach leuchten zu sehen; er erinnert sich an einen kargen Morgen bestellten Ackerlandes, an ein Feld aus ovalen Seerosen; er möchte in Linien, die als brüchige Nahtstellen zwischen Flächen liegen, Feldwege, Landmarken oder Pfade in grauweißer Schneewüste sehen. Aber dies ist allein die Welt des Betrachters. Es ist nicht Linssens Welt. Er sucht mit seinen Bildern eher das Metaphysische (neu) zu beleben, jene ursprüngliche Kraft, die die Kunst einst besaß, als es rundum noch weniger Bilder - und weniger Bildermacher - gab.

Seine Bilder besitzen darob so etwas wie eine Alltagstauglichkeit. Das bedeutet auch: Man kann sich an ihnen nicht satt sehen. Zweifellos ein Privileg für Werke wie diese, die auf einem äußerst schmalen Grat zwischen den Schubladenfantasien balancieren. Andererseits stammt diese Alltagstauglichkeit aber vor allem daraus, dass sie keine stilkritischen Kenntnisse voraussetzen. Denn sämtliche Bildelemente, nicht nur die Materialien, auch die Gesten und Formen, stammen aus dem Hier und Jetzt. Und wer sehen kann, wird die Rhythmen interpretieren können, die Figuren seinen eigenen Erinnerungen zuweisen, der wird die Kraft der Felder verspüren. Wer nicht stumpf geworden ist gegenüber den Formen, Gerüchen und Farben des Alltags, wird sie alle in diesen Arbeiten wieder finden.

Stefan Skowron, Aachen, 2010



 Jahresgaben 2011

Auch In diesem Jahr bietet der Kunstverein Bruchsal seinen Mitgliedern und anderen Kunstfreunden wieder Jahresgaben an. Diesmal gibt es zwei Holzschnitte von Sabine Brand Scheffel ungerahmt (26x36cm) für je 380€ gerahmt (40x50cm) je 400€. Vereinsmitglieder erhalten einen Rabatt von 10%.

Sabine Brand Scheffel: Wasserlinse, 2008/11,  Holzschnitt, Kreide und Tusche auf Bütten

Sabine Brand Scheffel: Teichfaden, 2008/11, Holzschnitt, Kreide und Tusche auf Bütten

Jahresgaben 2009

Drei Zeichnungen von Susanne Klary, zwei Collagen von Verena Klary und eine kleine Plastik von Kassandra Becker. Vereinsmitglieder erhalten einen Rabatt von 10%.

Susanne Klary: Fisch, 50 x 34 cm, Bleistift, Farbstift, Tusche auf Papier, 2008, 380€ (mit Rahmen)

Susanne Klary: Schildkröte, 50 x 34 cm, Bleistift, Farbstift, Aquarell auf Papier, 2008, 380€ (mit Rahmen)

Susanne Klary: Schmetterling, 34 x 50 cm, Bleistift, Farbstift, Aquarell auf Papier, 2008, 380€ (mit Rahmen)

Verena Klary: zwischen Schwerkraft und Licht - 44cm x 32cm - Collage - 2008, 360€ (mit Rahmen)

Verena Klary: Rekonstruktion der Nacht - 47cm x 47cm - Collage - 2008, 410€ (mit Rahmen)


Kassandra Becker, Wandplastik aus Gips, ein Paar 190€, zwei Paare 360€


Jahresgaben 2008

Jahresgaben 2007

Jahresgaben 2006

Johanna Helbling-Felix - Bühl

Helge Hommes - Aachen

Konrad Hummel - Göppingen

Harry Meyer - Augsburg

Horst Peter Schlotter - Weil der Stadt

Angelika Summa - Würzburg

Hans Thomann - St. Gallen


 

 


Mitgliedschaft:

Um dem Kunstverein Das Damianstor Bruchsal e.V. beizutreten muss man eine Beitrittserklärung ausfüllen. Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Derzeit beträgt er 25€. Dieser Betrag wird per Lastschrift eingezogen. Das Formular können Sie durch rechten Mausklick auf den Link unten herunterladen. Sie drucken es aus, füllen Ihre Daten ein und schicken es an die Vereinsaddresse, oder sie senden es per FAX an den gegenwärtig für die Mitgliederverwaltung zuständigen Kassierer Gunther Wilhelm 07251 2057. Füllen Sie bitte auch die Lastschrift- ermächtigung aus. Beiträge und Spenden an den Kunstverein das Damianstor können von der Steuer abgesetzt werden.

Beitrittsformular als pdf oder als html (wenn man keinen Reader hat)


Highlights:

Andreas Widmer installiert im Damianstor

18.06.2006: Preisverleihung Kunspreis 30x30x30

Sonntag den 15.02.2004: BodySculptures von Angelika Summa

Bilder Wolf-Dietrich Weissbach


Öffnungszeiten:

Samstag 14.00 bis 17.00, Sonntag 11.00 bis 17.00

Vernissagen jeweils am ersten Ausstellungssonntag um 11.00

Eintritt frei!


 

Vorstand

1. Vorsitzender: Günter Wagner, Turmbergweg 3, 76646 Bruchsal, www.guenterwagner.de

2. Vorsitzender: Eckart Michaelsen, Im Sand 9a, 76646 Bruchsal

Diese Seite wird betreut von Eckart Michaelsen: webmaster@damianstor.de


UMGEBUNG

Das Damianstor bildet die Einfahrt in den barocken Schloßbezirk in Bruchsal

Räumlichkeiten

Das Damianstor beinhaltet Ausstellungsräumlichkeiten auf zwei Etagen. Auf jeder Etage gibt es einen Hauptsaal in der Mitte und jeweils zwei kleinere Kabinette daneben. Die Räume werden durch Wendeltreppen erreicht und verbunden. Bei Bedarf kann auch der Raum im Dachstuhl genutzt werden, der allerdings nicht beheizt ist. Ausstellende und Interessenten können sich einen visuellen Eindruck von den Räumlichkeiten verschaffen indem sie eines der hier aufgeführten Videos herunter laden:

Unterer Hauptsaal - 11MB