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Ausstellungen
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Das Damianstor, Kunstverein Bruchsal e.V.ANSCHRIFT: Kunstverein Das Damianstor Bruchsal e.V. 76646 Bruchsal Schönbornstraße 11, Postfach 1866, 76608 Bruchsal Vereinsregister beim Amtsgericht Bruchsal unter VR0367 - Steuernummer 30073/17129 |
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Kunstverein Das Damianstor Bruchsal e.V. besteht seit 1975. Er zeigt
jährlich in vier Wechselaustellungen zeitgenössische bildende Kunst. 28.03. - 25.04 Hans Michael Franke - "Kleine Steine"
Hans Michael Franke vermag, mit seinen monolithischen Skulpturen Innen- und Außenräumen zu strukturieren, sie zu beleben und ihnen dadurch eine spezifische Bedeutung zu verleihen. Zum großen Teil sind es Bodenskulpturen, ergänzt um kleinformatige Sockelarbeiten. Die Werke können als Fragmente bezeichnet werden. Formal scheinbar unvollendet, lassen sie in ihrer bruchstückhaften Körperlichkeit Ein- und Durchblicke zu, gleichzeitig entfaltet ihr „Wesen“ eine vollendete Ganzheit. Als Steinbildhauer kennt Hans Michael Franke sein Material – bevorzugt verwendet er Muschelkalk, in jüngster Zeit auch Marmor – und dessen Eigenschaften genau. Er geht bewusst bis an die Grenzen des Möglichen. Dabei entlockt er dem Stein durch eine extreme Reduktion der Masse unerwartet sensible Wirkungen. (Aus Katalogtext „Fragmente aus Stein“ von Annette Reich)
16.05. - 13.06 Manfred Holtfrerich - Blätter und andere Bildobjekte Das Spektrum und die Menge der Blätter von Manfred Holtfrerich sind unerschöpflich und prinzipiell unendlich - wie die Blattserie selbst auch, die lebenslänglich fortgesetzt werden könnte, ohne dass eine Schmälerung des Konzepts oder eine Minderung seiner Schönheit einsetzen würde. Seriell befassen sich die Blätter mit der Unendlichkeit der Zeit; jedes einzelne mit der Singularität eines Augenblicks. Der semantischen Überschneidungen im Laubwerk Holtfrerichs sind aber kein intelektuelles Spiel, sondern ein Verweis auf das paradoxe Verhältnis des mit allen Wassern der Moderne gewaschenen Künstlers zu seiner gleichwohl resistent gebliebenen Auffassung vom Schönen, das einfach da ist und sich zeigt. Diese altmodische Kategorie des Schönen beinhaltet sowohl ein Unsagbares wie ein Uneinholbares: Beschreibungen reichen an es genausowenig heran wie Reproduktionen - erstere werden Geschwafel, letztere Kitsch. Harald Welzer
26.09. - 24.10 Marita Mattheck & Anne-Marie Sprenger - Bilder und Grafiken
Marita Mattheck - Verbindung 2008 - Acryl, Collage auf Leinwand, Triptychon, je 40x80cm
Die Bilder der Künstlerinen Martina Mattheck und Anne-Marie Sprenger, die häufig in Triptychen angelegt sind, erinnern an Fragmente fantastischer Maschinen. Die Künstlerinnen entziehen sich jedoch bewusst einer direkten gegenständlichen Bildsprache zugunsten einer abstrakten Bildfindung.
Anne-Marie Sprenger - Technik II, 2007 - Acryl/Grafit auf Leinwand, 3 Teile, je 30x30cm
07.11. - 05.12 Sabine Funke - diafan - Bilder und Grafiken Im Zentrum des künstlerischen Schaffens von Sabine Funke steht die Farbe mit den ihr innewohnenden Wirkmöglichkeiten: der Lichthaltigkeit, der raumbildenden Kraft und der emotionalen Ausstrahlung. Diese Eigenschaften finden eine umfassende Charakterisierung in dem Adjektiv diafan, das zunächst "lichtdurchlässig, durchscheinend" bedeutet, aber auch ephemere Erscheinungen einschließt. Gebräuchlich ist dieser Begriff auch zur Beschreibung der lichtdurchfluteten Kathedralen der Hochgotik und dort speziell für die Erfahrung der immateriellen Erscheinung des farbigen Lichts. Brigitte Baumstark
15.02. - 15.03: Susanne und Verena Klary: Bilder und Zeichnungen
In ihren witzig-ironischen Texten und Bildern reflektieren die Zwillingsschwestern Susanne und Verena Klary, beide Absolventinnen der Kunstakademie in Karlsruhe, Alltägliches und Geträumtes. 26.04 - 24.05: Norbert Huwer: Stegplattenbilder und Ink-Jet-Prints
Es sind auffällige, durchaus ungewöhnliche Bilder. Plastische Kästen bieten wie Flachbildschirme den Rahmen für die Malerei. Der Tiefenraum scheint festgelegt, das Relief zaubert durch die mathematisch definierte Abfolge von Sandwich-Platten und Stützen die Illusion eines festbestimmten Raumes. Stegplatten aus einem relativ starren, spröden Acrylglas halten die Farbe. Doch die Eigenschaft der Farbe ist beweglich, denn sie wird zur räumlichen Illusion, zur Verzauberung der Welt, wenn sie ihre Kraft zu entfalten vermag. Einen Rahmen hätte sie, außer sich selbst, sowieso nicht. Die Farbe vibriert aus allen Seiten in alle Räume.Der Mensch kann über das Firmament hinausblicken. Das sind die Grundbedingungen, mit denen Norbert Huwer zu Werk geht. Es ist nicht die klassische Malerei, seine Farbträger sind künstlich, sie sind aus der Werkstatt der Industrie. Gert Reising
13.09 - 11.10: Peter Kastner: Imaginäre Portraits Peter Kastners Thema ist die Gebundenheit an die Ungewissheiten im menschlichen Leben, die unsere unentrinnbare Bestimmung ist. Sein Werk ist dabei untrennbar mit seiner Persönlichkeit, seinen Überzeugungen und seinem Handeln verbunden, wobei sich diese verschiedenen Bereiche in ständiger Wechselwirkung befinden. In seinen Zeichnungen gelingt es Peter Kastner das Momenthafte, das Unbeständige und Bewegte, den Denk- und Wahrnehmungsvorgang als Protzess sichtbar zu machen. Er nutzt dabei die Stärken der Zeichnung in größtmöglicher Freiheit mittels eines individuellen Duktus, eine Idee zu entwickeln, einer Vorstellung Form zu geben, die aus Grüden der Statik oder des Materials in der Plastik nicht realisierbar ist. "Peter Kastner zeichnet aus einem bildhauerischem Denken heraus. Er folgt jenem ureignenen Sinn der Holz- und Steinbildhauerrei, nämlich dem bildschaffenden Vorgang des Wegnehmens, indem er seine Figur mittels der Tusche, Deck- oder Ölfarbe aus dem Block herausschält und freisetzt. Bei genauer Betrachtung aber macht er das Gegenteil: Auf dem leeren, weißen Papier nimmt er nicht weg, sondern fügt zeichnend hinzu, indem er Striche setzt, Linien nachzieht und Flächen füllt. Zwischen diesen scheinbar paradoxen Verfahren von auslöschendem Umreißen und hinzufügendem Wegnehmen bewegt sich der Bildhauer als Zeichner." Bettina Baumgärtel
15.11 - 13.12: Armin Göhringer: Holzobjekte und Papierarbeiten
Armin Göhringer passt nicht mehr in das Schema der Unterscheidung von Skulptur gleich subtraktives Abnehmen vom Block, um eine Form zu finden oder Plastik gleich additives Aufbauen einer Form. Bei ihm durchdringen sich beide Prinzipien, das Herausschälen ebenso wie das Aufbauen. Seine Werkreihen erscheinen klar und pragmatisch. Die aufsteigende Form, nennt man sie Stele oder Säule, ist eines der Grundthemen der Bildhauerkunst. Dieses auf schmaler Basis nach oben Streben ist eines der klassischen Themen der Moderne. Die Skulptur lotet gewissermaßen ihre vertikale Balancefähigkeit aus, wächst und beherrscht den Umraum, obwohl sie kaum Raum in horizontaler Richtung verdrängt.Göhringer verstärkt die Labilität dieses Gleichgewichts zwischen Aufragen und Stehenbleiben dadurch, dass er den Kern durchdringt. Man kann durch die Skulptur hindurchschauen, wie durch ein gotisches Kirchenfenster, nimmt ein Licht hinter einer dunklen Pforte wahr und eine filigrane, durchbrochene Struktur aus senkrechten und waagerechten Das Spannende an dieser Art der Formdurchdringung ist, dass sie sich aus zwei formalen Komponenten speist: der Handschrift des Künstlers und der Handschrift des Holzes. Obwohl es um Hohlräume geht, spürt man die Dynamik zweier Linien. Das Holz teilt seinen spröden Widerstand gegen das Schneiden mit. Der Künstler ist in seine Handhabung andererseits auch stark eingeschränkt; er führt die schwere Kettensäge, der man nicht zutraut, dass sie einen feinen linearen Plan überhaupt umsetzen kann und die eine äußerste Konzentration bei der Bewegung des Instruments erfordert. Erstaunlicherweise ergibt dieses Verfahren in der Summe einen feinen melodische Schwung, der eher an das Schwingen einer Saite denken lässt als an den schweren Stamm des Holzfällers. Die Figuren fangen an zu bewegen - sich selbst und unsere Phantasie. Das Ausloten der materiellen Grenzen erbringt den fließenden Übergang von der Linie zur Skulptur. Der Bildhauer wird zum "Raumzeichner", der zugleich die kinetischen Kapazitäten des Werkstoffes wachruft. Dies ist eine Poesie des Materials in dichtester Form und kommt der Vielseitigkeit Göhringer's Bildsprache entgegen. Rainer Braxmaier. Auch In diesem Jahr bietet der Kunstverein Bruchsal seinen Mitgliedern und anderen Kunstfreunden wieder Jahresgaben an. Diesmal gibt es drei Zeichnungen von Susanne Klary, zwei Collagen von Verena Klary und eine kleine Plastik von Kassandra Becker. Vereinsmitglieder erhalten einen Rabatt von 10%.
Susanne Klary: Fisch, 50 x 34 cm, Bleistift, Farbstift, Tusche auf Papier, 2008, 380€ (mit Rahmen)
Susanne Klary: Schildkröte, 50 x 34 cm, Bleistift, Farbstift, Aquarell auf Papier, 2008, 380€ (mit Rahmen)
Susanne Klary: Schmetterling, 34 x 50 cm, Bleistift, Farbstift, Aquarell auf Papier, 2008, 380€ (mit Rahmen)
Verena Klary: zwischen Schwerkraft und Licht - 44cm x 32cm - Collage - 2008, 360€ (mit Rahmen)
Verena Klary: Rekonstruktion der Nacht - 47cm x 47cm - Collage - 2008, 410€ (mit Rahmen)
Kassandra Becker, Wandplastik aus Gips, ein Paar 190€, zwei Paare 360€ Horst Peter Schlotter - Weil der Stadt
Um dem Kunstverein Das Damianstor Bruchsal e.V. beizutreten muss man eine Beitrittserklärung ausfüllen. Der Jahresbeitrag wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Derzeit beträgt er 25€. Dieser Betrag wird per Lastschrift eingezogen. Das Formular können Sie durch rechten Mausklick auf den Link unten herunterladen. Sie drucken es aus, füllen Ihre Daten ein und schicken es an die Vereinsaddresse, oder sie senden es per FAX an den gegenwärtig für die Mitgliederverwaltung zuständigen Kassierer Gunther Wilhelm 07251 2057. Füllen Sie bitte auch die Lastschrift- ermächtigung aus. Beiträge und Spenden an den Kunstverein das Damianstor können von der Steuer abgesetzt werden. Beitrittsformular als pdf oder als html (wenn man keinen Reader hat) Andreas Widmer installiert im Damianstor
18.06.2006: Preisverleihung Kunspreis 30x30x30
Sonntag den 15.02.2004: BodySculptures von Angelika Summa
Bilder Wolf-Dietrich Weissbach Samstag 14.00 bis 17.00, Sonntag 11.00 bis 17.00 Vernissagen jeweils am ersten Ausstellungssonntag um 11.00 Eintritt frei!
1. Vorsitzender: Gunther Wilhelm, Hochstrasse 1e, 76646 Bruchsal. 2. Vorsitzender: Günter Wagner, Turmbergweg 3, 76646 Bruchsal, www.guenterwagner.de
Diese Seite wird betreut von Eckart Michaelsen: webmaster@damianstor.de UMGEBUNG Das Damianstor bildet die Einfahrt in den barocken Schloßbezirk in Bruchsal Das Damianstor beinhaltet Ausstellungsräumlichkeiten auf zwei Etagen. Auf jeder Etage gibt es einen Hauptsaal in der Mitte und jeweils zwei kleinere Kabinette daneben. Die Räume werden durch Wendeltreppen erreicht und verbunden. Bei Bedarf kann auch der Raum im Dachstuhl genutzt werden, der allerdings nicht beheizt ist. Ausstellende und Interessenten können sich einen visuellen Eindruck von den Räumlichkeiten verschaffen indem sie eines der hier aufgeführten Videos herunter laden: Unterer Hauptsaal - 11MB |